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Zu Besuch bei Rengas Moto Wear

Nina Langes personalisierte Niergengurte begeistern Bikerinnen nicht nur wegen ihrer einzigartigen Optik, sondern auch wegen der liebevoll gepackten Pakete, die Nina ihren Kundinnen schickt. Es sind all diese kleinen Details, die mich auf ihr Label Rengas Moto Wear aufmerksam gemacht haben. Am Samstag besuchte ich sie in ihrem schönen Atelier in Hamburg-Hammerbrook.

Inspiriert vom Onkel

Anfang 2015 wagte Nina den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete ihr Label Rengas Moto Wear, dem sie in Anlehnung an ihren Onkel, der Rennfahrer war, einen finnischen Namen gab: „Rengas“ bedeutet auf Deutsch „Reifen“. Da ihr Onkel eine große Inspiration für Nina ist, findet man auch auf  Rengas Etiketten und Postkarten zahlreiche Fotos von ihm. Sie selbst fährt seit 1993 Motorrad – damals begann alles mit einer Virago, für sie das perfekte Anfängerbike, mit dem sie schöne Erinnerungen verbindet. Derzeit fährt sie zwei Custom Bikes, eine Yamaha SR250 und eine Harley Iron Head von 1976. Letztere zickt aufgrund ihres Alters aber gerne mal etwas rum, sodass sie im Alltag öfter auf ihre Yamaha zurückgreift.

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Too hot for heaven, too cool for hell

Die studierte Diplom Modedesignerin schloss 1998 ihr Studium in Trier ab. Danach lebte sie durch ihre Tätigkeit bei verschiedenen namhaften Fashion Labels bereits in Berlin und Köln, landete vor 10 Jahren aber in Hamburg, wo sie sich sehr wohl fühlt. Mit ihren Rengas Produkten will sie nun Style mit Nützlichem kombinieren, was ihr sehr gut gelingt – die Nachfrage ist hoch. Vor allem ihre Nierengurte haben es vielen Frauen angetan. Sie rutschen beim Fahren im Gegensatz zu vielen günstigeren Modellen nicht hoch, sind innen kuschelig, machen eine tolle Figur und sind zudem ein echter Hingucker. Man bekommt ein langlebiges Produkt von hoher Qualität für einen guten Preis.

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Nicht von der Stange

Nina steckt viel Zeit in die Entwicklung von Prototypen, bevor sie in Produktion geht und das merkt man auch. Hält man einen Rengas Nierengurt in der Hand, spürt man die Schwere des Materials, die Verarbeitung und das clevere Design (der Nierengurt kommt sogar mit integrierter Tasche für Kleinkram, yay!). Es wird übrigens nur veganes Leder verarbeitet. Die Patches können nach persönlichem Geschmack angebracht werden. Auch das Aufbringen des eigenen Logos ist kein Problem. Ich persönlich bin auch großer Fan der Rengas Shirts, die im Atelier mit Siebdruck bedruckt werden, wodurch jedes Shirt etwas ganz Besonderes ist.

Weitere Kleidungsstücke (auch für Männer) sind schon in Entwicklung – zum Beispiel tüftelt Nina schon länger an einer stylishen Hose, die mit Spezialstoffen Abriebschutz bietet, an den Knien gepolstert ist und trotzdem alltagstauglich ist.

Wer sich von Ninas Produkten überzeugen will, kann sie auf zahlreichen Motorrad-Events persönlich antreffen. Es wird auch bald die Möglichkeit geben, ihre Ware in ihrem eigenen Online Shop zu kaufen. Ansonsten ist Rengas auch bei 24Helmets zu finden.

Ich sage vielen Dank für das tolle Gespräch, Nina!

Rengas Motowear im Netz: Website | Facebook | Instagram

Alle Fotos sind von Christopher Krenz, danke!

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1 Comment

  • Reply
    Pure & Crafted 2016: Music, Motorcycles, Heritage - TheMotoBabe.com
    Sonntag, der 21. August 2016 at 14:50

    […] Zu Besuch bei Rengas Moto Wear […]

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