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Pure & Crafted 2016: Music, Motorcycles, Heritage

Der erste Gastbeitrag auf The Moto Babe ist da – diesmal geschrieben von der wunderbaren Anna Prehn. Viel Spaß beim Lesen!

Berlin, here we come.

Vor einigen Wochen entschloss ich mich dazu, den Weg nach Berlin zum Pure & Crafted Festival anzutreten. Zwischen unzähligen Baustellen im Postbahnhof gelegen, wurden am Freitag um 16 Uhr die Pforten eröffnet. Freunde wurden begrüßt, es wurde angestoßen und kurz darauf drängelte ich auch schon auf den ersten Rundgang über das Gelände. Herzstück des Postbahnhofs bildete die Wheels Area: Custom Bikes soweit das Auge reichte. Zuerst war ich etwas überwältigt: wo fängt man an? Wo hört man auf?

Den ersten Stop legte ich bei den sympathischen Mädels von The Curves ein, die vor ein paar Wochen das erste Motorradfestival für Mädels in Berlin auf die Beine gestellt hatten. Nach einem kurzen Schnack erfuhr ich, dass am darauffolgenden Tag im Curves Zelt eine große Tombola stattfinden sollte mit Preisen, die jedes Bikerinnen-Herz höher schlagen lassen. Neben einer coolen Vintage Lederjacke von Bikers & Babes, sowie einem Nierengurt von Rengas Moto Wear, gab es jede Menge coole Sachen zu gewinnen.

Mit 6 Tombola Losen in der Tasche ließen wir uns den ganzen Tag über das Gelände treiben und schauten uns die verschiedenen Zelte an. Neben dem „heimischen“ Stand von Hanse Qustom gab es viel zu sehen: Ace Cafe London, CRAFTRAD, BMW Motorrad, Krautmotors und und und.

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Der Besuch des Innenbereichs des Festivalgeländes, der,,New Heritage“ Halle, machte sich dann in meinem Geldbeutel bemerkbar. Es gab viele Händler, die auf ,,handmade“ setzen oder einfach die Klassiker, wie Shirts, Lederjacken und Helme am Start hatten. So bummelten wir gemütlich mit einem Kaffee in der Hand von Stand zu Stand und schauten zu, wie sich einige Jungs im Barber Shop von Oak und Mühle die Haare und den Bart stutzen ließen. Einige ließen sich auch tätowieren – was man halt auf so einem Biker Festival macht.

Langsam wurde es dann Zeit für gute Musik auf die Ohren. Den Auftakt machte die Band of Skulls, die uns mit rockigem Sound schon mal auf den Main Act des Abends einstimmte, die Schweden von Mando Diao. Mando boten trotz Regen eine fantastische Show, die Menge tobte und brüllte bei Songs wie „Gloria“ mit.  Als Zugabe gelang ihnen mit „Dance with somebody“ ein unglaublich geiler Abschluss des ersten Tages beim Pure & Crafted. Wir dancten zufrieden nach Hause.

#Day2: the winner takes it all

Den zweiten Tag starteten wir dank eines kleinen Hangovers etwas verspätet – gegen 17 Uhr betraten wir das Festivalgelände. Berlin zeigte sich jetzt endlich von seiner schönen Seite und bot mit 26 Grad und Sonne endlich das Festivalwetter, welches man sich in Hamburg sehnlichst wünscht. Die Stimmung war ausgelassen und wir fieberten der Auslosung der Tombola und dem Konzert von Noel Gallagher entgegen.

Um Viertel nach Acht war es dann endlich soweit und The Curves verlosten die heiß ersehnten Preise. Am Ende der Tombola waren es doch wirklich meine Freundin Fritzi und ich, die sich mit einem Rengas Moto Wear Shirt und einem Nierengurt als glückliche Gewinnerinnen präsentieren konnten (vielen Dank dafür, Nina!).

 

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Anna und Fritzi mit ihren Gewinnen von Rengas Moto Wear

 

Bevor der Noel Gallagher Gig auf der Hauptbühne endlich startete, stärkten wir uns noch schnell an den Streetfood Ständen mit Pulled Pork und kalten Getränken. Während ich mich schon mal unter die Menschenmenge vor der Bühne mischte, erlebte mein Freund Philip noch ein weiteres Highlight – eine Show im Motodrom mit der ältesten reisenden Steilwand der Welt.

Kurze Zeit später betraten Noel Gallagher’s High Flying Birds die Bühne und versetzte die Crowd am zweiten Abend in den Ausnahmezustand – spätestens beim Song ,,Wonderwall“ gab es kein Halten mehr. Ein richtiger Super Act, der alle begeisterte. Wir ließen den Abend mit ein paar Drinks ausklingen und lauschten noch ein paar weiteren Bands, die auf einer der zwei anderen Bühnen des Pure & Crafted Geländes spielten. Meine Füße schmerzten, doch ich war gut drauf als ich den Postbahnhof verließ und mit meinen Freunden in die Berliner Nacht zog. Ich hatte noch zwei Tage später diesen ständigen Ohrwurm-Mix ,,I wanna dance with somebody and after all you are my wonderwall“ im Kopf.

Danke Berlin. Danke Philip, Fritzi und Thomas. Es war wunderbar!

Vielen Dank für deinen Gastbeitrag, Anna.

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Alle Fotos von Anna Prehn und Philip Waschmann. Danke.

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